Nach wie vor auf der Suche…

Starbucks Coffee in GlasgowSeit Juni 2011 arbeite ich nun schon in Glasgow und habe immer noch nicht den passenden Coffee Shop für die Wochenenden gefunden. Nicht dass es in Glasgow keinen geben würde, aber der mit dem gewissen Etwas, war nach wie vor nicht dabei. Also muss ich mich weiter umsehen und mal die Stadtteile nach einander absuchen. Ob ich wohl etwas finden werde das meinen Erwartungen entspricht?

In Stirling war es das Burgh Coffee House

Stirling, dort wo mein Abenteuer “Auswandern” im Juli 2010 begann. Direkt in der Innenstadt gelegen ist das Burgh Coffee House. Klein, gemütlich und eigenständig. Es wurde erst kurz vor meiner Anreise erst eröffnet, bietet freien Internet Zugang, was hier zwar nicht unüblich ist, aber doch immer wieder gerne als Aushang genommen wird. Hier hatte ich während meiner freiberuflichen Arbeit eine Menge Gespräche mit potenziellen Interessenten. Aber vor allem am Wochenende war es ideal zum relaxen. Nicht zu überlaufen, mitten in der Stadt und mit personal, das immer wieder gerne zu einem kleinen “Schnack” bereit war.

In Dundee: Der Muffin Break

Mitten im Overgate Shopping Center, in Dundee’s Innenstadt, befindet sich der Muffin Break. Optimal gelegen um dem Wochenend-Treiben, bei einem “large Cappuccino und Apple Cinnamon Muffin”,  zuzusehen. Erlebt habe ich im Muffin Break nicht so viel wie im Burgh Coffee in Stirling. Da ich auch nur 7 Monate in Dundee gewohnt habe, zudem war meine Zeit dort auf die Wochenenden beschränkt. Schliesslich arbeitete ich, 3 Wochen nach meinem Umzug, in der Woche ja bereits in Glasgow. Allerdings, wenn ich wieder zu Besuch nach Dundee komme, dann gehört auch der Muffin Break wieder zum Pflichtprogramm. Etwas zwiespältig wurde es allerdings, als das Burgh Coffee House auch in Dundee eine Filiale eröffnet hat, diese war ebenso gemütlich wie das Hauptgeschäft in Stirling und wurde dann auch gerne mal zur späteren Stunde in Anspruch genommen.

In Glasgow… hm

Ja, wie gesagt, hier habe noch nicht das Aha-Erlebnis gehabt. Ich habe zwar so eine Art Stamm-Cafe in dem ich mich in meiner Mittagspause am Freitag nieder lasse um die Woche ausklingen zu lassen. Das Problem ist nur, dass dieser Coffee Shop am Wochenende geschlossen ist und es mich in meiner Freizeit nicht unbedingt in die Innenstadt von Glasgow zieht. Vielleicht sollte ich einfach mal nach Dumbarton oder in die benachbarten Stadtteile fahren. Sollte wieder erwartend dort ebenfalls nicht der Favorit zu finden sein, kann ich ja auch nach Stirling fahren. Oder aber alle 4 Wochen mich auf den Muffin Break in Dundee freuen.

Google weiss alles! Oder doch nicht?

Renfrew Ferry Yoker Time Table

Der Eingang zum Anleger der Renfrew Ferry mit Fahrplan und Preistafel

Ich habe von den Kollegen auf der Arbeit erfahren, dass es in Braehead ein grosses Einkaufszentrum mit Ski-Halle, Eislauf-Halle und Kino geben soll. Das wollte ich mir natürlich einmal ansehen. Auf der Karte hatte ich gesehen, dass es fast gegenüber von meiner Wohnung auf der anderen Seite des River Clyde ist. Doch wie da hinüber kommen? Eine Brücke gibt es in der Nähe nicht und auch der Clyde Tunnel ist, zum schnell mal schauen, auch zu weit weg. Also frage ich Google Maps nach der besten Route. Das Resultat: 1,4 Meilen (ca. 2km) von meiner Wohnung entfernt und der vorgeschlagene Weg: Mit der Fähre über den Clyde von Yoker nach Review und dann eine Meile weiter. Das klingt doch gut. Ein bisschen Spazieren gehen und mit dem Schiff über den Fluss. Das wollte ich dann auch so machen, denn den Zubringer zum Fähranleger habe ich bereits, auf meinem Weg zum Einkaufen im nahegelegenen Lidl, gesehen. So die theoretische Planung.

Renfrew Ferry Yoker SPT

Der Anleger der Renfrew Ferry in Yoker sieht recht verlassen aus und bei näherem hinsehen stellt man fest: Er ist es auch! :-(

Am Fähranleger angekommen, stand ich als erstes vor einem halb geschlossenem Tor und ein wenig hatte ich den Eindruck, dass ich heute hier nicht weit kommen werde. Na ja, vielleicht ist der Service am Wochenende nicht verfügbar. Also erst einmal auf das, vom Sturm der letzten Tage gezeichnete, Gelände und den Fahrplan ansehen. Zum Einen bestätigte sich meine Vermutung: Der Betrieb ist am Wochenende eingestellt. Zum Anderen stellte ich ebenfalls fest, dass der Betrieb gänzlich eingestellt wurde. Zumindest von Yoker aus. Also ist das Internet nicht in jeglicher Hinsicht so “up to date” wie man vielleicht meinen mag. Die letzte Fahrt von Yoker fand laut der SPT (Strathclyde Public Transport) am 31 März 2010, also vor 22 Monaten, statt, wird aber nach wie vor noch in den Routen-Planern angeboten. Somit ist der Besuch für heute erst einmal flach gefallen und ich werde einfach nachsehen wie ich in den nächsten Tagen mit dem Bus dort hin gelange. Oder ich gehe den Umweg über den Clyde Tunnel. Das wird etwa 90 Minuten dauern, denn die Strecke ist immerhin knapp 6 Meilen (ca. 9.5km) lang. ;-)


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Preiserhöhung von 100%

Das Jumin Jaks in Glasgow ist doch immer wieder für Überraschungen gut. Seit mehr als einem halben Jahr gehe ich dort regelmässig zum Training und die Getränkepreise waren immer Top. Seit Anfang diesen Jahres wurde versucht die Preise zu erhöhen und nun sollte das gleiche Getränk zum doppelten Preis verkauft werden. Das war allerdings nicht von langer Dauer, denn verkauft wurde danach fast gar nichts mehr. Also wurden die Preise auf normal zurück gesetzt. Bis jetzt. Seit gestern Abend sind wieder doppelte Preise angesagt zudem war auch die Heizung aus. Das ist manchen doch etwas gegen den Strich gegangen. Verständlich, wenn jeder Angestellte andere Preise verlangt und wenn bei einer eintrittspflichtigen Veranstaltung auch noch die Bude kalt ist, macht es wirklich nicht so viel Spass. Ich bin einmal gespannt, was in der nächsten Woche passiert. Getränke wird sicher jeder selbst mitbringen und manche haben angekündigt erst wieder zu kommen, wenn die Heiz-Saison vorüber ist. Warten wir mal ab.

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Sunset @ River Clyde

Kurzmitteilung

Was für ein Bild. Nach dem es den Tag über sehr bedeckt war, bin ich umso mehr überrascht einen doch sehr klaren Sonnenuntergang von meiner Wohnung aus sehen zu können.

Sunset in Glasgow West End

Sunset in Glasgow, Blick aus meinem Wohnzimmer auf den River Clyde und Renfrew

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Endlich wieder Telefon @home

Seit heute Nachmittag habe ich tatsächlich wieder einen Telefonanschluss zu Hause. Nach etwa 4 Wochen Wartezeit kam dann heute, wie versprochen, der Techniker der British Telecom (BT). Am 19. Dezember 2011 wurde mein Anschluss in Dundee abgeschaltet um in Glasgow nun wieder reaktiviert zu werden. Bis gestern musste ich, um mit meiner Freundin “kostenfrei” telefonieren zu können, etwa 10 Minuten Spazieren gehen um zur nächstgelegenen Telefonzelle zu kommen, in der ich dann angerufen werden konnte.


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Nicht nur das Telefon trägt zur Vervollständigung meiner neuen Wohnung bei, auch die Internetnutzung ist wieder in gewohnter Geschwindigkeit möglich. Der derzeit verwendete UMTS Stick ist zwar eine gute Alternative, aber für grössere Downloads eher ungeeignet. Natürlich konnte auch hier kurzfristig Abhilfe geschaffen werden, denn in den meisten Coffee-Shops ist WiFi gratis verfügbar und auch in akzeptabler Geschwindigkeit. Aber dennoch, ab und zu ist es doch auch mal ganz schön von zu Hause aus flexibel zu sein :-D

Ausgesperrt

Vergessen in Glasgow

Seit gestern habe ich in Glasgow die Möglichkeit zwei Mal in der Woche mit Ceroc Scotland zu trainieren und Party zu machen. Gestern war es endlich soweit, daß der zweite Trainingsabend eröffnet werden sollte. Paßte auch ganz gut. Feierabend hatte ich um 17 Uhr, also genug Zeit für einen kleinen Spaziergang um den Stadtkern und anschließend noch in die Lloyds Bar zum Essen. Tanzschuhe hatte ich bereits von zuhause mitgebracht, also ist alles vorbereitet und das Vergnügen kann beginnen. Unser Training beginnt um 19.30 Uhr. Ganz egal ob in Stirling, Dundee, Perth oder eben Glasgow. Wie so oft, traf ich etwa eine halbe Stunde vor Beginn ein und sah schon ein paar Leute vor der Tür stehen. Was bislang noch nicht wirklich ungewöhnlich ist, denn Einlaß ist generell eine viertel Stunde vor Trainings-Start. Was mich allerdings Verwundert hatte war, daß unser Trainer und die Crew vor der Tür standen – Das war nicht normal.

Das Jumpin’ Jaks war geschlossen und von Gatro-Team noch keine Spur. Dabei wurde noch am Dienstag der Termin für heute durch das Management bestätigt. Also standen wir da. Draußen – Im Wind… Nach und nach trafen auch die anderen Teilnehmer ein. Aber die Tür blieb zu. Also wurde nach gesehen ob auf Facebook, auf der Website des Jumpin’ Jaks oder irgendwo im World Wide Web eine Direktdurchwahl eines Verantwortlichen zu finden war. Nach einigen Versuchen das Management der Veranstaltungsstätte zu kontaktieren entschlossen wir uns nebenan ins Yate’s einzukehren und in gemeinsamer Runde etwas zu trinken. Wenn schon kein Training, dann wenigstens ein kurzer Schnack. Ebenfalls im Yate’s wurde gefragt ob es eine Möglichkeit gibt die Verantwortlichen des Jumpin’ Jaks an die Strippe zu bekommen, allerdings auch ohne nennenswerte Erfolge. Also war  trainingsfreier Abend und ich habe mich nach einem kleinen Umtrunk noch auf die Socken zur Akustic-Night im Mint & Lime gemacht.

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Erst war es ruhig, dann kam der Sturm – Der Beginn von 2012

Das Jahr 2012 fing an wie jedes andere auch. Wie erwartet war es in Glasgow am Neujahrstag sehr ruhig. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass tatsächlich alle öffentlichen Verkehrsmittel ausser Betrieb waren. Hier paar Handy-Fotos von “Ghost City” Glasgow.

Glasgow River side with the titan

Auf dem Weg in die Stadtmitte von Glasgow ging ich, so weit wie machbar, am Wasser des River Clyde entlang. Es war etwas bedeckt, aber trocken.

Glasgow buchanan bus station

Der sonst so belebte zentrale Busbahnhof "Glasgow Buchanan Station" war wie ausgestorben. Weder Fern- noch Regionalbusse waren am Neujahrstag im Einsatz

Glasgow queen street station closed

Viel anders sah es auch am Bahnhof "Glasgow Queen Street Station" nicht aus. Der sonstige Dreh- und Angelpunkt für Fernzüge war den gesamten ersten Januar geschlossen...

Glasgow central station closed

...und genau so die "Glasgow Central Station". Somit war klar, dass zumindest der gesamte Zugverkehr in Schottland am Neujahrstag ausgesetzt wurde.

closed glasgow shop

Das die Geschäfte am Neujahrstag geschlossen sind ist ja normal, aber ich hatte fest mit den Coffee-Shops gerechnet.

Glasgow city buchanan street

Und ganz ehrlich: So ausgestorben hatte ich Glasgow's Innenstadt noch nie erlebt und habe auch, selbst am Neujahrstag, nicht damit gerechnet.

Andre Bolte in Glasgow

...aber dennoch habe ich bevor ich dann zurück zu meiner Wohnung laufen wollte ein offenes Cafe gefunden. Prost :-) Mit ausreichend Koffein ging es dann zurück.

Nachdem das neue Jahr nahezu mit trockenem Wetter begann, ging es in der ersten Woche des Jahres richtig zur Sache. Ich selbst und auch andere Kollegen sind teilweise mit dem Taxi zur Arbeit gekommen, da weder Bus noch Bahn zur Verfügung standen. Auch hier gibt es ein paar Handy-Fotos zu sehen.

Scotrail time table at bad weater conditions

Am Dienstag kam der Zugverkehr erneut zum erliegen. Allerdings nicht wegen einem Feiertag, eher wegen starkem Sturm und heftigen Regenfällen.

Glasgow City at Storm and rain attack

Am Mittag: Die Innenstadt von Glasgow ist wie leer gefegt. Selbst in Shops und Cafe's sind oftmals nicht einmal Gäste zu sehen. Um diese Zeit ist normalerweise hier high-life, aber bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Meilen pro Stunde und heftigen Regenfällen ist das wohl auch zu erwarten. :-)

Glasgow wellington street at storm and rain attack

Ebenso in der Wellington Street. Im Normalfall musst Du schon richtig Glück haben um hier einen Parkplatz zu bekommen. Wer an diesem Tag dann doch die Kühnheit besass mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, würde sich nun über freie Parkplatzwahl freuen.

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